Barbara Winner

Vogelfedern sind ein Wunderwerk der Schöpfung. Sie sind farbenprächtig, lichtecht, leicht und doch äußerst stabil. Je nach Richtung des Lichteinfalls ändern sich die Farben. Es entstehen Schillereffekte ähnlich wie bei einfachen Hologrammen.

Über den Weg der Künstlerin zu Motiven und Material der Bilder:

Schon als Kind konnte Barbara Winner sich an Form und Farbe einiger Gebilde der Pflanzenwelt und am Federkleid verschiedener Vögel begeistern. Die Vielfalt des Farbenspiels herbstlicher Blätter waren für sie ebenso faszinierend wie das changierende Gewebe von Federspreiten. Bald entstanden erste Collagen sowie figürliche Darstellungen aus naturfarbenem Herbstlaub. Eher von zufälligen Funden angeregt, sammelte sie daneben über Jahre farbige Vogelfedern. Aber es sollten noch zwei Jahrzehnte vergehen, bis einige zunächst wenig beachtete Federn unter ihren Händen künstlerische Verwendung fanden.

Besondere Beachtung verdient, daß hier keine der verwendeten Federn künstlich verändert wurde, sondern alle Federn naturbelassen sind.

Barbara Winner, geb. 1962, von Beruf Zahntechnikerin, ist Autodidakt und hat schon mehrere Ausstellungen in Kassel und Umgebung durchgeführt, z.B. Rathaus, Anwaltskanzelei, Elisabeth Selbert Haus, Kunstwerkstatt, Barmer Ersatzkasse, Treppenstraße und Sparkasse Kassel, Grappahaus Marbachshöhe, Kurmittelhaus Bad Sooden Allendorf, Weender Krankenhaus Göttingen, Psychiartrisches Krankenhaus Merxhausen, Marienkrankenhaus in Kassel etc.

Besonderer Höhepunkt bildete die Ausstellung im April 2004 im Vogelpark Walsrode und 2011 in einer der Zwillingsmühlen in Greetsiel.